Japan : el Stefano

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JapanBeliebteste Lebensmittel

(Stand: Februar 2015)

  • Die japanische Küche und Esskultur unterscheidet sich nur gering von den anderen ostasiatischen Staaten. Eine grundlegende Abweichung ist der Reis, der fast ausschließlich in Japan selber hergestellt und verzehrt wird (ausländischer Reis gilt als minderwertig) und ein wirkliches Nationalheiligtum ist. Reis steht in Japan schon seit über 2000 auf dem täglichen Speiseplan und nur arme Einheimische griffen früher auf Hirse und Süßkartoffeln zur Ergänzung zurück. Brot hat in Japan nie eine große Rolle gespielt und wurde erst durch die Amerikaner im zweiten Weltkrieg in Japan eingeführt.
  • Japan ist ein Inselstaat und so verwundert es nicht, dass Fisch und Meeresfrüchte die größte Rolle bei der täglichen Ernährung spielen. Das gilt auch für Walfleisch (wird in Japan zum Fisch gezählt). Da hingegen wurde es den Japanern über 1000 Jahre lang verboten Fleisch zu essen, insbesondere von Rindern, Pferden, Hunden, Affen und Hühnern. So blieb nur Wild und Fisch übrig. Dieses Verbot wurde über die Jahrhunderte regelmäßig durch die amtierenden Kaiser bestätigt und erst in der Edo Periode (so hieß Tokio von 1603-1868) wurde der Bevölkerung erlaubt auch Rindfleisch zu essen. Funde aus der Vergangenheit bestätigen allerdings, dass die Japaner sich nicht strikt an das Fleischverbot gehalten haben.
  • Durch das weglassen von Fleisch und Milchprodukten über einen langen Zeitraum hat sich der Geschmackssinn der Japaner dahingehend geändert, dass wenig Gewürze und sehr wenig Fett und Öl zum Kochen verwendet werden, da die Japaner den puren Geschmack der Lebensmittel erhalten wollen. Durch die schonende Zubereitung und den begrenzten Fetteinsatz beim Kochen, wird den Japanern die lange Lebenserwartung nachgesagt. Neben den bekannten Geschmacksrichtungen salzig, bitter, süß, sauer und scharf, gibt es noch die Geschmacksrichtung Umami, die herzhafte, proteinhaltige Lebensmittel anzeigt und 1908 erstmals vom japanischen Forscher Kikunae Ikeda beschrieben wurde.
  • Das Lieblingsfleisch der Japaner ist Fisch, aber in der Zwischenzeit erfreut sich das weltberühmte „Kobe-Rind“ wachsender Beliebtheit bei den Einheimischen. Dieses Fleisch soll besonders zart sein, da die Rinder täglich massiert und mit einer Flasche Bier gefüttert werden. Es gibt zwar auch in Europa und den USA Kobe-Rind, dies ist aber nicht aus Japan, da die Ausfuhr von Kobe-Rind verboten ist. Ein besonderes Fischgericht bekommt man nur in wenigen Restaurants, die eine Lizenz besitzen um Fugu (Kugelfisch) zu verkaufen, da der Fisch giftige Innereien hat und der Koch erst nach Jahren, und einer speziellen Ausbildung, in der Lage ist, den Kugelfisch so zu schneiden, dass der Gast nicht während des Essens stirbt. Ein wahrlich japanisches Vergnügen!
  • Die bekanntesten Gewürze und Zutaten sind Ingwer, Wasabi (grüner japanischer Meerrettich) und Shiitake-Pilze, die es auch in Deutschland zu kaufen gibt. Neben Reis werden auch viele Gemüse Sorten, die mit Essig sauer eingelegt worden sind (früher als Wintervorrat genutzt) wie z.B. Chinakohl, Gurken, Auberginen oder Rüben, als Beilage gereicht.
  • Zu den Lieblingsgerichten zählt Sashimi, das ist aufgeschnittenes Fischfilet mit Sojasauce (im Restaurant mit Sake veredelt) und mit Wasabi, und wird mit Reis serviert. Dies ist nicht zu verwechseln mit Sushi, denn da wird der Fisch in Reis gehüllt und mit Nori (Rotalgentang) umwickelt und in Sojasauce eingedippt. Zum Frühstück essen Japaner gerne grüne, eingelegte Pflaumen (Umeboshi). Verfeinert werden alle Gerichte in Japan gerne mit Sake (Reiswein mit ca. 20% Alkohol). In Japan wird am Ende eines Essens gerne ein Pflaumenschnaps serviert (was wir in Deutschland von Chinesen um die Ecke kennen).
  • Seltsame Blüten treibt auch der Perfektionismus in Japan. In speziellen Gewächshäusern wird „Edelobst“ gezüchtet, das vom Aussehen und Geschmack durch vier unabhängige Testphasen läuft. In Tokio (Großmarkt) wird das Obst dann mit Noten versehen. Bekommt das Obst die Einstufung „Fuji“ (beste Kategorie) kann eine Zuckermelone stolze 350 Euro kosten und wird in Edelgeschäften als Geschenk zu besonderen Gelegenheiten gekauft (Hochzeit, Taufe usw.). Diese höchste Bewertung bekommen aber nur ca. 250 Melonen im Jahr. So erzielt auch ein Kästchen mit 12 handverlesenen Erdbeeren leicht einen Preis von 30 bis 40 Euro. Auch für ihren Fisch geben die Japaner gerne Geld aus und so werden auf dem größten Fischmarkt der Welt (ebenfalls Tokio) die seltensten Fische der Welt verkauft, wie der Gelbflossen-Thunfisch (gehört zu den bedrohten Tierarten), der je nach größe 100000 Dollar kosten kann und in den Sushi Restaurants über 100 Dollar pro Portion kostet.

Die beliebtesten Fastfood Gerichte

  1. Sushi
  2. Sashimi
  3. Suimono ( Suppe aus den Grundzutaten, getrockneter Thunfisch, Kombu (Seetang) und Shiitake-Pilzen)

Der Versuch, der japanischen Regierung der Bevölkerung das Walfleisch durch eine Fast Food Kette näher zu bringen ist kläglich gescheitert.

Die beliebtesten Restaurant/ Kantinen Gerichte

Die Japaner unterscheiden das schnelle Fisch essen in einem Schnellrestaurant nicht von einem Lokalbesuch, außer, dass es mehr zu essen gibt und eine größere Vielfalt an Speisen auf den Tisch kommt. In den Großstädten gibt es unzähligen Imbiss Stuben und Lokale, wo Sushi oder Sashimi angeboten werden. Je nach Qualität (Gelbflossen Thunfisch ist extrem teuer, da er zu den bedrohten Tierarten zählt) variieren auch die Preise der Restaurants, aber Japaner sind bereit ein kleines Vermögen für ihr Essen auszugeben.

Beliebteste Küche

Traditionelle japanische Küche

Nationalgetränke

Sake (Reiswein), Tee

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