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Eine italienische Nacht mit La Vialla und „el Stefano“

Barrique FassDie Fattoria La Vialla hatte unter dem Motto „La Notte Italiana“ (Eine italienische Nacht), wieder zu einem traumhaften Abend mit gutem Essen, hervorragenden Weinen und Unterhaltungsmusik nach München, ins frisch gestaltete Hotel 3 Löwen eingeladen, und el Stefano hatte die Ehre eine Einladung zu erhalten. Diese Karten kann man, genau wie beim Pirelli Kalender, für die Events der Fattoria nicht kaufen. Wer aber auf der Gästeliste steht, gehört zu den Freunden, Fans und treuen Kunden oder hat einen hohen Unterhaltungswert. In jedem Fall kann man sich glücklich schätzen dabei zu sein und so verwundert es nicht, dass bereits Stars wie Joachim „Blacky“ Fuchsberger, Nina Ruge, Elmar Wepper oder Ralf Bauer gerne einer Einladung gefolgt sind, um nur einige wenige zu nennen.
Dieses Mal kamen die 130 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kunst und Gastronomie. Begrüßt wurde ich persönlich von Mathias Reinbold (jüngster, akkreditierter Wiesn Wirt 2012, zusammen mit Bruder Ludwig für das Schützenzelt auf dem Oktoberfest), der trotz Gehhilfe den Gästen den ganzen Abend seine Aufmerksamkeit schenkte.

Die Prominenz

zünftige MusikAuch die „Filser-Buam“ (Verein zur Förderung des bayrischen Brauchtums) waren zahlreich vertreten und so hatte ich die Unterstützung und die Ehre durch Jerg „Bronni“ Bronner, einem Urmitglied des Vereins, über Brauchtum, Sichtweisen und allerlei Anekdoten aus der Münchener Schickeria, aufgeklärt zu werden. Da seiner Meinung nach München die nördlichste Stadt Italiens ist, lag eine Veranstaltung des italienischen Bio-Produzenten der Jahre 2011 und 2013 praktisch auf der Hand. Als Teil der honorigen, feinen Münchner Gesellschaft, hätte ich mir keine bessere Unterstützung wünschen können. So gab sich auch über den Abend das „Who is Who“ der Münchener Gesellschaft an unserem Tisch ein „Stelldichein“.

Bevor ich aber weiter abschweife, kommen wir lieber schnell zum Essen

Gebäck, Ricotta und CoDie Auswahl der Speisen war unschlagbar und nach Aussage von Susy Stretz (Eventmanagerin und Außenministerin von La Vialla), handelte es sich um typische Gerichte der toskanischen Bauern, natürlich nach La Vialla Art. Wer also nicht den Weg zum Gut der Familie Lo Franco geschafft hat, um an einem der legendären Essen in der Sonne Italiens teilzunehmen, konnte hier eine Auswahl an prämierten Weinen und ausgesuchten Leckereien genießen. (Wenn die Bauern der Toskana so essen, habe ich sicher den falschen Beruf gewählt).

Aperitifs und kleine Häppchen

Probiertische

Zur Begrüßung für die frühen Gäste am Nachmittag, ja ich habe es auch nicht bis 18 Uhr ausgehalten, wurden verschiedene Brotsorten, Pesto und kleine Dips angeboten und es konnten die ersten Weine probiert werden. Alles war rustikal dekoriert auf Holztischen oder alten Barriquefässern (bestehen aus Eichenholz zur Lagerung von Rot- und Weißwein). Als el Stefano habe ich natürlich ein Gastgeschenk für die Mannschaft von La Vialla mitgebracht, einen cremigen Zitronen-Käsekuchen (siehe Rezept). Der Kuchen (übrigens der Lieblingskuchen von Gabriella), fand bei allen große Begeisterung und selbst am nächsten Morgen aßen die La Viallini lieber ein Stück Käsekuchen, als etwas vom guten und reichhaltigen Frühstücksbuffet des Hotels. Mehr Lob geht ja wohl nicht.

Stefania und Gabriellafrittierte Salbeiblätter

Das Menu

Neben dem Hauptmenu des Abends, das mit einem Aperitif von Perlwein und Häppchen begann und mit frittierten Salbeiblättern im Teigmantel fortgesetzt wurde (ein Gedicht, siehe Bild rechts oben ), bevor ein italienischer Klassiker folgte, selbst gemachten „Bandnudeln alla Ragout“ (Bild unten)und frischem Pecorino Stagionato (gereifter Schafskäse), bis hin zu Salsicce (toskanische, pikante, grobe Bratwürste) mit gebratenem Fenchel und Rotwein Risotto.

Bandnudeln alla RagoutWer noch etwas Appetit übrig gelassen hatte konnte als Nachtisch ein Tiramisú (italienisch = zieh mich hoch) mit Ricotta (Frischkäse, ähnlich unserem Quark), frischen Walnüssen und mit Kakao bestäubt, probieren.

Während des ganzen Abends wurden verschie- dene Weiß-, Perl- und Rotweine serviert und selbst die „Filser-Buam“ verzichteten an diesem Abend auf ihr obligatorisches Weißbier (jedenfalls die Meisten).

Wein und Sekt

WeinWährend sich „Bronni“ in den naturtrüben Barricato Bianco verliebt hatte, habe ich versucht meinem roten Barricato treu zu bleiben, bin dann aber spätestens beim Dessertwein Zanzarato schwach geworden.

Insgesamt habe ich sieben Weine probiert und alle waren sehr süffig. Kopfschmerzen blieben mir am nächsten Morgen zum Glück erspart (was für die Qualität des Weines spricht), da ja noch ein weiterer kulinarischer Tag in München folgen sollte.

Das reinste Schlaraffenland

Live kochen mit GabriellaWem das aber alles noch nicht genug war, konnte sich am reichhaltigen Buffet aus verschiedenen Salamis, mit oder ohne Fenchel, frischem und gereiften Pecorino, Mozzarella, Dips, Mandel- und Walnussgebäck, Tomaten, Oliven, geräuchertem Schinken, Obst, gegrilltem Gemüse und vielem mehr den ganzen Abend über selbst bedienen und sogar die vielen anwesenden Damen mit Modelfigur haben sich immer wieder brav angestellt, um ein weiteres „Häppchen“ zu ergattern.

Service und „Live-Kochen“

Während Susy Stretz in den verschiedenen Gästezonen den Service teilweise selber übernommen hatte, wurde in der Küche von 15 bis 23 Uhr gezaubert, durch die Kochperlen der Fattoria, Stefania und Gebriella (Letztere spricht ausgezeichnet Deutsch). Über große Leinwände konnte jeder Filme über die Fattoria sehen, oder den Damen beim „Live-Kochen“ zuschauen.
Erst gegen 23 Uhr legten Gabriella und Stefania den Kochlöffel zur Seite, um für die Veranstaltung am nächsten Tag am Tegernsee Kraft zu schöpfen.
Die meisten Gäste blieben aber noch bis weit nach Mitternacht und Susy Stretz hatte keinen Augenblick das Wohl der Gäste aus den Augen verloren, und das bis in die frühen Morgenstunden. Die einzigen Gäste die den ganzen Abend nur Wasser getrunken haben und jeder Versuchung widerstehen konnten waren die Möpse der Familie „Käfer“.

Möpse der Familie KäferFazit: Wer keine Einladung bekommt, hat die Möglichkeit  einen Ausflug in die Toskana zur Fattoria La Vialla zu machen (die Termine sollten Wochen im Voraus gebucht werden), oder man bestellt sich ein kleines Stückchen La Vialla mit der Sonne Italiens nach Hause, so wie ich.

Möchten Sie noch mehr über den kulinarischen Ausflug nach München erfahren? Lesen Sie im Magazin von el Stefano wie es weiter ging, und ob das Wetter in München mitgespielt hat.

Guten Appetit wünscht el Stefano!

Weiteres:

el Stefano-Magazin

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