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Keine Frage ist, dass Tee und Kaffee zu den beliebtesten Aufbrühgetränken der Welt gehören. Beide werden in Deutschland häufig und gerne getrunken, jedoch Tee häufiger im Winter, Kaffee über das ganze Jahr hinweg. Oft gibt es verschiedene Lager bei Tee- und Kaffeetrinkern. Aus diesem Grund wollen wir heute ein paar Fakten dieser Getränke beleuchten, und natürlich auch einige Irrtümer aufklären.

Seit wann gibt es Tee und Kaffee?

Hier geht der Punktsieg an den Tee, der seit mehr als 1300 Jahren getrunken wird. Trotzdem hat der Tee eine Weile benötigt, bis er mit den holländischen Handelsschiffen um 1610 nach Europa kam. Religiöse Ausschmückungen aus China oder Japan zufolge soll es Tee bereits vor 5000 Jahren gegeben haben. Belegen lässt sich der Genuss dieses Getränks erst ab 780 nach Christi Geburt.

Bei Kaffee hingegen sind die Ursprungsnachweise nicht ganz so blumig. So soll ein Hirte in der Region des heutigen Äthiopiens beobachtet haben, wie Ziegen, die von dem Kaffeestrauch Früchte aßen, bis in die Nacht hinein munter waren, während die Tiere, die diese Früchte nicht gegessen hatten, müde waren. Eine andere Erzählung beschreibt einen Hirten der die Früchte probierte und sie angewidert ins Feuer warf, worauf sich ein belebender Duft einstellte. Wie auch immer, die ersten Nachweise über Kaffee stammen aus dem 9. Jahrhundert. Allerdings wurde dieses Getränk schon um 1573 in Aleppo (Italien) erwähnt, was den Kaffee als Getränk schon früher nach Europa brachte als den Tee.

Was ist Tee?

Heute wird alles als Tee bezeichnet, was wir in Beuteln, oder als Rohware aus Pflanzen und Früchten mit heißem Wasser übergießen. Im Ursprung allerdings hieß das Getränk Thee (1901 bei einer Rechtschreibreform in das Wort Tee umgewandelt), wurde nur aus den Blättern der Teepflanze gewonnen. Deshalb gibt es im Grunde nur drei wirkliche Teesorten: Schwarztee, Grüntee und Pu-Erh-Tee.

Einer der bekanntesten Schwarzteesorten ist wohl der Darjeling. Die Blätter der Teepflanze werden dabei bis zum Ende fermentiert und schonend getrocknet. Frische Teeblätter sind nicht lange haltbar und verderben schnell. Heute gibt es eine Vielzahl an Teesorten mit verschiedenen Qualitätsstufen. Die höchste Qualitätsstufe ist die „Erste Lese“, die im Sieb für nur 2 Minuten aufgebrüht wird, da sich sonst die Bitterstoffe aus den Blättern lösen. Im 19. Jahrhundert wurde der Wirkstoff Coffein in der Pflanze entdeckt. Heute wird die Substanz als Teein bezeichnet, da die Wirkstoffzusammensetzung unterschiedlich ist. Teeblätter werden in ein Sieb, oder lose in eine Tasse oder Kanne gefüllt und mit heißem Wasser übergossen. Nach zwei bis drei Minuten wirkt der Tee belebend, danach schwächt sich die Wirkung ab.

Was ist Kaffee?

Die Kaffeebohnen kommen ursprünglich aus der Region des heutigen Äthiopiens, werden aber mittlerweile rund um den Globus angebaut, immer dem Äquator folgend. Wie beim Tee, wird durch Trocknung und Fermentierung die Bohne zur Reife gebracht, dann aber in einem Röstverfahren gebrannt. Dieser Vorgang ist bei jeder Rösterei unterschiedlich und kann zu erheblichen Qualitäts- und Geschmacksabweichungen führen, da zu stark gerösteter Kaffee bitter schmeckt, und zu schwach gerösteter, eine saure Note annehmen kann.

Anders als beim Tee, werden die Kaffeebohnen nach der Röstung gemahlen, und erst dann mit heißem Wasser (mindestens 93 Grad) überbrüht. Wir Deutschen trinken gerne Kaffee wegen seiner belebenden Wirkung, tatsächlich enthält Tee aber 5 Prozent Coffein/ Teein und Kaffee nur 1 Prozent. Da aber von den Teeblättern nicht soviel für eine Tasse benötigt wird, ist die Wirkung bei einer Tasse Tee schwächer. Als beste Kaffeebohne der Welt gilt die Arabica, wegen des ausgewogenen Aromas. Sie hat einen weltweiten Marktanteil von 60 Prozent, gefolgt von der doppelt so starken Bohne Robusta, die mit 36 Prozent fast den Rest der Weltproduktion abdeckt.

Kurioses und Lagerung

Es gibt so viele Tee-Sitten wie es auch Sorten gibt. Während in Europa meist ein Beutel in heißes Wasser gehängt wird, sind in Japan oft aufwendige Zeremonien notwendig, bevor man den ersten Schluck genießen darf. So gilt es auch als Dekadent, die Teeblätter nach dem ersten Aufguss zu wechseln.

Natürlich gibt es auch bei Kaffee Spezialisten, so zum Beispiel bei „Zibet-Kaffee“, skurrile Genießer. Diese Kaffeebohnen wurden vorher von der Zibetkatze gefressen, und die unverdaulichen Kerne der Bohne wieder ausgeschieden. Dabei wurden die Früchte einer besonderen Fermentierung unterzogen. Durch das mühsame Einsammeln der Häufchen, und die seltene Katzenart, kostet ein Kilogramm Zibetkaffee gerne 1000 Euro, was für eine Tasse davon etwa 10 Euro ausmacht.

Da Tee leicht den Geruch anderer Lebensmittel annimmt, sollte er luftdicht, trocken und kühl gelagert werden. Dies gilt auch für den Kaffee, den man gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren sollte. Übrigens, Kaffee gehört zu den drei besten Düften der Welt. Stellen Sie ein Gefäß mit 4-5 Löffeln gemahlenem Kaffee über Nacht offen in ihr Auto, sie werden überrascht sein, und nie wieder einen Duftbaum kaufen.

Fazit

Egal welches Getränkt Sie jetzt oder vorher lieber mochten, beide sind belebend und wissenschaftlich erwiesen sogar Gesundheitsfördernd. Also lassen Sie einfach Ihren Geschmack entscheiden, aber achten Sie auf die Qualität und die Zubereitung, sonst wird es kein Vergnügen.

el Stefano-Magazin

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